Metropolitankonferenz Zürich fördert Digitalisierung

30. Oktober 2019 10:16

Zürich - Die Metropolitankonferenz Zürich will die Möglichkeiten der Digitalisierung in Industrie und Dienstleitung vorantreiben. Sie unterstützt in diesem Zusammenhang vier Projekte aus diesem Bereich. Ein Projekt will dabei etwa einen Gemeinde-Bot für die Kommunikation mit Einwohnern entwickeln.

Die Metropolitankonferenz Zürich hat vier Projekte ausgewählt, welche sie im Rahmen ihres Kooperationsprogramms unterstützen will. Als Themenschwerpunkt wurde bei dieser Ausschreibung Industrie & Digitalisierung 4.0 festgelegt.

Unterstützt wird erstens das Projekt „Gemeinde-Bot – digitaler Dialog zwischen Verwaltung und Bevölkerung“ von der Zürcher byerley AG. Dabei soll ein Gemeinde-Bot als digitaler Verwaltungsassistent automatisiert Fragen von Einwohnern beantworten.

Zweitens wird das Projekt „Streetwise – räumliche Wahrnehmung abbilden und nutzen“ von der Luzerner Imhof Van Wezemael Odinga AG gefördert. Dieses will die Raumwahrnehmung mithilfe von Künstlicher Intelligenz ermöglichen, was etwa bei räumlichen Entscheidungen in der Politik helfen soll.

Drittens wird das Projekt „SmartGridReady – Zukunft Verteilnetz Gemeindewerke“ von der Zürcher Amstein + Walthert AG und der Schnyder Ingenieure ZG AG aus Hünenberg ZG unterstützt. Dieses will eine Infrastruktur aufbauen, bei der Komponenten eines Verteilnetzes mit Akteuren, Energielieferanten, Systemen und Produkten kommunizieren können. „Das Kooperationsprojekt ermöglicht den Gemeindewerken mit limitierten Personal- und Fachressourcen Zugang zur Planung und Umsetzung einer SmartGridReady-Infrastruktur”, heisst es.

Viertens wird das Projekt „SAT für KMU – Kompetenz für Industrie von morgen” von der Rapp Industrieplaner AG aus Münchenstein BL und der Fachhochschule Nordwestschweiz gefördert. Dieses will KMU bei der Umsetzung von Industrie 4.0 in Produktion und Logistik unterstützen.

„Die Ausschreibung war erneut ein Erfolg. Die bewilligten Projekte sind zukunftsrelevant, weil sie die Chancen der Digitalisierung für unsere Gemeinden, Kantone und deren Bevölkerung nutzen wollen”, kommentiert Walter Schenkel, Geschäftsführer Metropolitankonferenz Zürich. ssp

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