Bund beteiligt sich weiter an Sicherheitskosten des WEF

24. Februar 2021 11:09

Bern - Der Bundesrat will den Kanton Graubünden weiterhin bei den Sicherheitsmassnahmen für die Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) unterstützen. Die Durchführung der Treffen liegt nach Ansicht des Bundesrats unverändert im nationalen Interesse.

In den Jahren 2022, 2023 und 2024 sollen die Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) wieder wie gewohnt in Davos stattfinden. Der Kanton Graubünden hat den Bund deswegen um Unterstützung bei den Sicherheitsmassnahmen rund um die Veranstaltung gebeten.

Der Bundesrat hat nun entschieden, dass er die Sicherheitsmassnahmen auch in diesen Jahren unterstützen wird. Konkret hat er den Einsatz von maximal 5000 Armeeangehörigen im Assistenzdienst und eine Beteiligung in der Höhe von maximal 2,55 Millionen Franken pro Jahr beschlossen. Die entsprechende Botschaft hat er am Mittwoch zuhanden des Parlaments verabschiedet.

In einer Medienmitteilung hebt der Bundesrat die Bedeutung der WEF-Treffen für die Schweiz hervor. Die jährlich stattfindende Veranstaltung sei eine „wichtige Plattform für die Schweizer Behörden, um schweizerische Positionen und Anliegen gegenüber ausländischen Partnern aus Wirtschaft und Politik zu vertreten“, schreibt er. Ausserdem stärke sie die Rolle der Schweiz als Konferenzort und Standort für internationale Organisationen. Insgesamt liege die Durchführung der Treffen in der Schweiz im nationalen Interesse.

Der Bund beteiligt sich seit dem Jahr 2000 an den Sicherheitskosten der WEF-Jahrestreffen. ssp

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