Verve Ventures ist unter den aktivsten Investoren Europas

23. Januar 2023 11:19

Zürich - Die Risikokapitalfirma Verve Ventures wird von Sifted, dem europäischen Start-up-Medium der „Financial Times", zu den aktivsten in Europa gezählt. Sie liegt auf Platz 4 bei den Investitionen in Deeptech-Start-ups und auf Platz 8 bei Investitionen der Serie A.

Das Zürcher Risikokapitalunternehmen Verve Ventures landet in zwei Ranglisten für das Jahr 2022 unter den engagiertesten Geldgebern Europas: auf Platz 4 bei Investitionen in Deep-Tech-Start-ups und auf Platz 8 bei Investitionen in Finanzierungsrunden der Serie A. Das geht aus dem Intelligence's 2022 Tech Review Report des europaweit vertretenen Start-up-Mediums Sifted hervor, das von der „Financial Times“ unterstützt wird.

Demnach gewährte Verve Ventures seit Januar 2022 insgesamt 15 DeepTech-Jungunternehmen mit Fokus auf Healthtech, Mobilität und Künstliche Intelligenz finanzielle Unterstützung. Damit rangiert Verve Ventures auf Platz 4 in der Sifted-Rangliste. Die Plätze 1 bis 3 nehmen der Europäische Innovationsrat (Brüssel, 71 Finanzierungen), Bpifrance (Paris, 23) und der High-Tech Gründerfonds (Berlin, 20) ein.

Laut Daten von Dealroom, auf die sich Sifted beruft, haben europäische Investoren im vergangenen Jahr 17 Milliarden Dollar in DeepTech-Start-ups auf dem Kontinent investiert. Das sei zwar weniger als die rekordverdächtigen 22,8 Milliarden Dollar im Jahr 2021, aber immer noch ein grosser Sprung gegenüber den 11,6 und 11,1 Milliarden Dollar, die 2019 und 2020 investiert wurden.

Bei Serie-A-Investitionen in Jungunternehmen landet Verve Ventures 2022 mit insgesamt elf Abschlüssen auf Rang 8. Bislang, so Sifted, hat das Unternehmen am meisten in Gesundheitstechnologien investiert, gefolgt von Software-as-a-Service-Start-ups. Die drei vordersten Ränge haben Bpifrance (Paris, 27 Abschlüsse), Speedinvest (Wien, 23) und LocalGlobe (London, 20) inne.

Laut Sifted litt auch Europas Series-A-Finanzierung im Jahr 2022 nicht allzu sehr unter dem Abschwung. Die Daten zeigten, dass Start-ups der Serie A im gesamten Jahr rund 12,2 Milliarden Euro einnahmen, verglichen mit 12,9 Milliarden Euro im Jahr 2021. mm

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