Schweizer Firmen sparen Milliarden dank Freihandel

15. Juni 2022 13:02

Bern - Schweizer Unternehmen haben 2020 dank Freihandelsabkommen rund 2,3 Milliarden Franken an Zöllen auf Importgüter eingespart. Dies zeigt ein neuer Bericht, den der Bund gemeinsam mit der Europäischen Freihandelsassoziation herausgegeben hat.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und die Europäische Freihandelsassoziation (EFTA) haben einen neuen Bericht zur Auswirkung bestehender Freihandelsabkommen veröffentlicht. Darin werden Zolleinsparungen analysiert, von denen Schweizer Unternehmen dank der Abkommen profitiert haben. Im Jahr 2020 beliefen sich diese Einsparungen beim Import in die Schweiz auf rund 2,3 Milliarden Franken, wie die Ergebnisse zeigen. Damit sind 83 Prozent der hypothetisch möglichen Ersparnisse erreicht.

Insgesamt hat die Schweiz 2020 Waren im Wert von 214 Milliarden Franken aus Partnerländern importiert, mit denen ein Freihandelsabkommen besteht. Mit einem Wert von 136 Milliarden Franken kommt ein grosser Teil dieser Importe aus der EU.

Die Schweiz verfügt laut einer Mitteilung des SECO über ein „sehr gut ausgebautes Netz an Freihandelsabkommen“. Die meisten davon sind im Rahmen der EFTA abgeschlossen worden. Neben der EFTA-Konvention und dem Freihandelsabkommen mit der EU verfügt die Schweiz derzeit über ein Netz von 33 Freihandelsabkommen mit 43 Partnern. Zu diesen gehören auch Japan und China. ssp

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