Google hat im Juni 2022 sein Innovationszentrum an der Europaallee eingeweiht. Der Zürcher Standort ist mit rund 5000 Mitarbeitenden das grösste Entwicklungszentrum des IT-Riesen ausserhalb der USA. Bild: zVg/Google

EY attestiert GZA effizientes Standortmarketing

14. September 2022 10:28

Zürich - Jeder in das Standortmarketing der Greater Zurich Area AG (GZA) investierte Franken generiert rund 7,3 Franken zusätzliche Steuererträge. Unter anderem diese Erkenntnis liefert die dritte Analyse der GZA-Tätigkeit durch das Beratungsunternehmen EY.

Das Beratungsunternehmen EY bescheinigt der GZA und ihren Partnern in den Mitgliedskantonen einen positiven Beitrag zur qualitativen und nachhaltigen Entwicklung des Wirtschaftsraums Zürich. Das ist das Fazit der dritten Analyse von EY über die Tätigkeit der GZA in den Jahren 2018 bis 2021.

Laut dieser Analyse und einer entsprechenden Medienmitteilung der GZA wurden durch das Standortmarketing der GZA in der Greater Zurich Area im genannten Zeitraum 445 Unternehmen aus dem Ausland angesiedelt. Sie haben 2014 neue Stellen geschaffen. Betrachtet man den gesamten bisher analysierten Zeitraum seit 2009, entstanden direkt 9426 neue Arbeitsplätze. Durch sogenannte Multiplikatoreffekte waren es nach EY-Schätzung indirekt mehrere Zehntausend Stellen.

Das Ansiedlungsergebnis bezeichnet EY als „sehr nachhaltig“: Die Überlebensrate der direkt akquirierten Unternehmen liegt deutlich über dem Durchschnitt aller in der Schweiz gegründeten Firmen.

Die Neuansiedlungen haben dem Wirtschaftsraum Greater Zurich Area von 2018 bis 2021 Steuererträge in Höhe von 57 Millionen Franken gebracht. Für die Periode 2009 bis 2021 errechnete EY Steuererträge von rund 647 Millionen Franken, denen 89 Millionen Gesamtkosten gegenüberstehen. Damit generiert jeder ins Standortmarketing investierte Franken rund 7,3 Franken zusätzliche Steuererträge.

Das proaktive und kantonsübergreifende Standortmarketing der GZA schlage sich „positiv auf die Entwicklung unseres gemeinsamen Wirtschaftsgrossraums Zürich“ nieder, kommentiert die Präsidentin der GZA-Stiftung und Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh. Das sei „sehr erfreulich“, weil der internationale Wettbewerb um die besten Unternehmen und Talente seit Jahren hart geführt werde. mm

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