iGroove expandiert nach Deutschland und Amerika

13. Januar 2020 10:31

Pfäffikon SZ - iGroove will expandieren. Für die Rekrutierung neuer Acts in den deutschsprachigen Ländern hat der Musikdienstleister den Deutsch-Rapper Kool Savas ins Boot geholt. Bei der Expansion nach Amerika hilft ein Bündner Investor aus dem Silicon Valley. Zudem soll ein neuartiges Vergütungsmodell Unruhe im Musikgeschäft auslösen.

iGroove expandiert weiter. Um neue Acts und Labels im deutschsprachigen Raum zu rekrutieren, hat der Schweizer Digitalvertrieb und Musikdienstleister den Rap-Star Kool Savas als A&R (Artist & Repertoire) Director verpflichtet. „Ich habe die Jungs in Zürich getroffen und wusste danach: das Konzept ist Killer!“, wird der Deutsch-Rapper in einer Medienmitteilung zitiert. Er ist eine der prägendsten Figuren der deutschen Musikszene. „Ich hätte mir am Anfang meiner Karriere eine Plattform wie iGroove gewünscht", sagte er vor wenigen Tagen zu blick.ch

Zudem will das Start-up in Amerika Fuss fassen. Mit dem im Silicon Valley beheimateten Bündner Investor Alex Fries hat das Unternehmen an einer Skalierung seines Geschäftsmodells gearbeitet. „iGroove wird von einem aussergewöhnlich talentierten Team geleitet, das Musiker auf ihrem gesamten Weg unterstützt“, sagt er. „Die Kombination von Fintech und den Marketingdienstleistungen des Unternehmens ist einzigartig.“ Er freue sich darauf, iGroove in den USA zu unterstützen. 

Nach eigenen Angaben bietet iGroove Künstlern „vollkommen neue Spielregeln“. Wer bei dem Jungunternehmen im Vertrieb stehe, könne über eine Finanzierungsplattform im Schnellverfahren Vorschüsse für Musikproduktionen beantragen. Zudem arbeite iGroove an einer Blockchain-Lösung, „welche mittels smart contracts die Umsatzverteilung unter Künstlern revolutionieren wird“. mm

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