Dotphoton nimmt frisches Geld ein

09. September 2020 10:42

Zug - Dotphoton hat einen siebenstelligen Betrag von Investoren eingenommen. Überzeugen konnte das Start-up mit seiner Software für die Bildkomprimierung. Diese wird vor allem in der Biotech-Branche eingesetzt. Sie wird aber auch für Anwendungen in der Raumfahrt weiterentwickelt.

Dotphoton hat in einer Vorfinanzierungsrunde der Serie A einen siebenstelligen Betrag eingenommen. Investiert haben private Investoren aus der Schweiz, wie aus einer Mitteilung bei Venturelab hervorgeht.

Das 2018 gegründete Unternehmen mit Sitz in Zug hat eine Software zur Komprimierung von Rohbilddaten entwickelt. Diese ermöglicht es, die hohe Bildqualität auch bei der Speicherung in einer sehr kleinen Datei beizubehalten. Nutzer können so Kosten sparen.

Die Software von Dotphoton wird in erster Linie in der Biotechnologie-Branche eingesetzt. Während der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach der Software den Angaben zufolge stark angestiegen. Ausserdem hat PCO Imaging, ein Hersteller von Kameras für den Einsatz in der Wissenschaft, die Software von Dotphoton in ihre eigene integriert.

Neben der Anwendung im Bereich Biotech soll die Software von Dotphoton auch in der Raumfahrt zum Einsatz kommen. Im Januar hat das Unternehmen eine Partnerschaft mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) geschlossen. Ziel ist es, die Software weiterzuentwickeln und bei künftigen optischen ESA-Missionen einzusetzen.

„Die neu aufgebrachten Mittel werden dazu beitragen, Dotphotons Bildkomprimierungslösungen zu skalieren und die steigende Nachfrage der neuen Kunden zu befriedigen“, so Eugenia Balysheva, CEO von Dotphoton. ssp

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