CO2-Messgerät soll Coronavirus eindämmen

08. Oktober 2020 11:27

Zürich/Stäfa ZH - Caru lanciert ein Gerät, das die CO2-Konzentration in der Luft misst und dem Nutzer anzeigt, wann gelüftet werden muss. Dies soll auch die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus reduzieren. Das Gerät basiert auf einem Sensor der ETH-Ausgründung Sensirion.

Das Coronavirus kann auch über sogenannte Aerosole übertragen werden, wie das Zürcher Jungunternehmen Caru in einer Mitteilung erklärt. Diese gelangen durch das Ausatmen in die Luft. Entsprechend gehört das Lüften laut Caru etwa in Deutschland bereits zu den fünf Hauptmassnahmen zur Eindämmung des Coronavirus.

Caru ist für seinen digitalen Mitbewohner bekannt – ein kleines Gerät für ältere Menschen, welches in Notfällen Hilfe rufen kann. Nun lanciert das Start-up mit Caru air auch ein CO2-Messgerät. Dieses misst kontinuierlich die CO2-Konzentration in der Luft und gibt dem Nutzer Bescheid, wenn eine Lüftung nötig wird.

Bei seinem Gerät setzt Caru einen Sensor von Sensirion ein, einem Hersteller digitaler Mikrosensoren und -Systemen aus Stäfa, der aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) ausgegliedert wurde. „Dank dem Sensor von Sensirion können wir sicherstellen, dass Caru air die CO2-Konzentrationen exakt und zuverlässig ermittelt“, wird Susanne Dröscher, Co-CEO von Caru, in einer Mitteilung von Sensirion zitiert. „Wir sind froh, mit Sensirion einen Schweizer Lieferanten gefunden zu haben, der unsere hohen Ansprüche an Qualität und Zuverlässigkeit gewährleistet.“

Caru air wurde den Angaben zufolge vor einigen Wochen bereits an erste ausgewählte Schulen, Büros, Arztpraxen und Altersinstitutionen ausgeliefert. Nun sind auch erste Vorbestellungen von Grossunternehmen eingetroffen. Auch die ETH gehört zu den Kunden der Firma. ssp

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