Werkmatt Uri bekommt kulturellen Treffpunkt

02. Juli 2019 12:18

Altdorf - Der Kanton Uri hat das historische Sackmagazin an Christoph J. Hürlimann verkauft. Der Initiant der Stiftung Kunstdepot besitzt bereits den benachbarten ehemaligen Getreidesilo und will die beiden Baudenkmäler zu einem kulturellen Treffpunkt in der Werkmatt Uri machen.

Bereits im letzten Jahr hatte Christoph J. Hürlimann den ehemaligen eidgenössischen Getreidesilo auf dem Areal Werkmatt Uri erworben, informiert die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Uri in einer Mitteilung. Nun hat der Initiator der Stiftung Kunstdepot in Göschenen UR auch das benachbarte historische Sackmagazin erworben. Hürlimann plant, die beiden denkmalgeschützten Gebäude „zu einem Treffpunkt für kulturelle, künstlerische und gesellschaftliche Nutzungsformen“ zu entwickeln, heisst es in der Mitteilung weiter. 

„Meine Vision ist die Errichtung eines ,Weges der Kunst‘ im Kanton Uri“, wird der aus Zug stammende Hürlimann dort zitiert. „Dieser soll beim Haus für Kunst Uri in Altdorf beginnen, sich fortsetzen zum ,Kunstsilo und Kunstlager Altdorf‘ in der Werkmatt Uri, über das ,Kunstdepot Göschenen‘ führen und den Abschluss im Museum ,Sasso San Gottardo‘ auf dem Gotthardpass finden.“

Volkswirtschaftsdirektor Urban Camenzind bezeichnet den Erwerb des Baudenkmals durch Hürlimann als „Glücksfall“ für den Kanton Uri. „Eine intensive wirtschaftliche Nutzung im heutigen Sinne ist im denkmalgeschützten Gebäude nicht realisierbar“, erläutert Camenzind. „Umso mehr freut es mich, dass das Gebäude in seinem historischen Wert erhalten werden kann und gleichzeitig für eine wertvolle Belebung und Aufwertung des gesamten Areals ,Werkmatt Uri‘ beiträgt.“ hs

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