Künstliche Intelligenz wird Finanzbranche prägen

27. Januar 2020 13:28

Zürich - Künstliche Intelligenz, Robotik und die Automatisierung von Prozessen werden nach Ansicht von Fachleuten die Zukunft von Finanzdienstleistungen bestimmen. Dies stellt eine Studie von Avaloq fest. Ihr zufolge sollen die Technologien vor allem der Kundenbindung dienen.

Die aktuelle Studie von Avaloq lote die Stimmung von Finanzinstituten „hinsichtlich der laufenden digitalen Transformation der Branche aus“, informiert das Zürcher Fintech-Unternehmen in einer Mitteilung zur Studie. Ihr zufolge erachten 55 Prozent der befragten Fachleute im Bankenwesen Künstliche Intelligenz, Robotik und Automatisierung „als die bedeutsamsten Entwicklungen, welche die globale Finanzdienstleistungsbranche in Zukunft prägen werden“. Auch offenen und kollaborativen Plattformen, Distributed-Ledger-Technologien und auf solchen beruhende Kryptowährungen messen die Befragten eine hohe Bedeutung für die Entwicklung der Branche bei.

In der Praxis werden digitale Infrastrukturen von Banken vor allem bei der Sicherstellung der Compliance unter sich ändernden Regulierungsvorgaben, der Optimierung der Cybersicherheit und der Verbesserung der Interaktion mit dem Kunden geschätzt. Die Optimierung des sogenannten Kundenerlebnisses bildet für mehr als vier von zehn befragten Bankenfachleuten auch den wichtigsten Wettbewerbsvorteil. Hier setzten 42 Prozent der Befragten auf „eine Kernplattform in Kombination mit einzelnen Add-on-Applikationen“, erläutert Avaloq. 

„Die digitale Transformation der Finanzdienstleistungsbranche hat bereits begonnen“, wird Martin Greweldinger, Group Chief Product Officer bei Avaloq, in der Mitteilung zitiert. „Wie unsere Studie bestätigt, werden Kreditinstitute in diesem Umfeld zum Erhalt ihrer Wettbewerbsfähigkeit weiterhin auf skalierbare, hocheffiziente und anpassbare digitale Plattformen umstellen.“ hs

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