Peter Philipp hat im Spital Schiers genügend Betten. Aber es braucht auch die Infrastruktur, um Sauerstoff zum Patientenbett zu bringen. Bild: zVg

Das Spital Schiers ist vorbereitet

24. März 2020 11:57

Schiers GR - Das Spital Schiers könnte die Bettenzahl verdoppeln, wenn die Zahl der Corona-Fälle im Prättigau ansteigt. Das sagt Peter Philipp, CEO des Spitals, in einem Interview mit der „Gipfel-Zeitung“. Bisher haben sich erst 100 Personen im Prättigau testen wollen.

Peter Philipp, seit 15 Jahren CEO des Spitals Schiers, ist mit seinem Team gewappnet für die Herausforderungen der Corona-Pandemie. Bis anhin sind im Prättigauer Regionalspital rund 100 Personen auf das Corona-Virus getestet worden, drei waren positiv, wie Peter Philipp im Gipfel-Gespräch der „Gipfel Zeitung“ erklärt. 

Sofern die Fallzahl anstiege, könnte das Spital Schiers die Bettenzahl verdoppeln. Aber die Herausforderung liegt gemäss Philipp an einem anderen Punkt. „Das Problem ist nicht die Bettenkapazität, sondern die für die Behandlung von Corona-Patienten notwendige Infrastruktur, insbesondere die Verfügbarkeit von Sauerstoff am Patientenbett.“ 

In den zehn Prättigauer Gemeinden leben über 15‘000 Personen. Erst 100 Personen haben sich testen lassen. Es wird vermutet, der grosse Ansturm auf das Spital könne erst noch bevorstehen.

Das ausführliche Gespräch erscheint am Mittwoch in der „Gipfel Zeitung“, der farbigsten Zeitung Graubündens. hes

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