Bündner Fachschulen trotzen der Krise

08. Mai 2020 14:09

Chur - Bündner Fachschulen haben Lösungen erarbeitet, um den Studienerfolg auch während der Corona-Krise sicherstellen zu können. Neben dem digitalen Unterricht werden auch mehrere Prüfungen online durchgeführt.

Die Höhere Fachschule Südostschweiz (ibW), die Pädagogische Hochschule Graubünden, die Fachhochschule Graubünden sowie die beiden Hochschulen für Physiotherapie (SUPSI/THIM) haben Lösungen erarbeitet, um in der Corona-Krise weiter funktionieren zu können. Dabei wird laut einer Medienmitteilung etwa digitaler Unterricht angeboten. Im Fall eines Kurses im Bereich Waldbau hat ein Dozent beispielsweise mit seinem Laptop direkt aus dem Wald unterrichtet.

Eine grössere Herausforderung stellen die praktischen Prüfungen dar. An den Hochschulen für Physiotherapie können Prüfungen etwa mittels Videoaufträgen oder via Online-Praxisdemonstrationen abgeschlossen werden. „Die Studierenden demonstrierten klinische Handlungen entweder mittels Videoauftrag oder Demonstrationen an einem Patienten aus dem eigenen Haushalt über Videokonferenz“, sagt THIM-Direktor Thim van der Laan.

Die Fachhochschule Graubünden stellt mit sogenannten Einverständniserklärungen sicher, dass sich die Studierenden trotz virtueller Prüfungsformate an die Richtlinien halten. Damit bekräftigen sie, dass sie die Leistungsnachweise ausschliesslich mit erlaubten Hilfsmittel erbracht haben.

Unter bestimmten Bedingungen werden einige Prüfungen auch vor Ort durchgeführt. Dies ist beispielsweise bei den mündlichen und schriftlichen Diplomprüfungen an der Pädagogischen Hochschule Graubünden der Fall. ssp

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