Audi forscht mit Batteriespeicher

28. Mai 2019 13:11

Ingolstadt - Der deutsche Autobauer Audi hat in Berlin einen Batteriespeicher mit einer Kapazität von 1,9 Megawattstunden eröffnet. Daran werden Szenarien erprobt, die mit einer wachsenden Anzahl von Elektroautos möglich werden.

Mit der steigenden Anzahl von Elektroautos wächst ein mobiler Energiespeicher heran, schreibt die Audi-Muttergesellschaft Volkswagen in einer Medienmitteilung und nimmt dabei Bezug auf die Batterien in den Elektroautos. Um somit möglich werdende Szenarien zu erforschen, hat Audi in Berlin einen Batteriespeicher aus Lithium-Ionen-Batterien eröffnet. Somit soll eine intelligente Vernetzung zwischen Elektroauto und Stromnetz ermöglicht werden, durch welche die Energiewende gefördert werden kann.

Der Speicher ist auf einer Fläche von 110 Quadratmetern eingerichtet und der „deutschlandweit grösste Multi-Use-Speicher“, wie es in der Mitteilung von Volkswagen heisst. Er wird in der Forschungsarbeit nun beispielsweise als Puffer für Schnellladestationen eingesetzt, damit das örtliche Stromnetz nicht überstrapaziert wird. Durch die „intelligente Integration in das Stromnetz“ sei das Energiereservoir in der Lage, „Überschussstrom von Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen“ aufzunehmen. Dadurch kann das Stromnetz stabilisiert und „die Stromversorgung im Hinblick auf ihre CO2-Neutralität optimiert“ werden.

Bei den verwendeten Batterien handelt es sich um gebrauchte Batterien aus Entwicklungsfahrzeugen. Somit überprüft Audi auch Möglichkeiten zur weiteren Nutzung dieser Batterien. jh

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