FlixBus setzt auf Wasserstoff

06. September 2019 15:26

München - FlixMobility will bis 2030 klimaneutral werden. Der Betreiber von FlixBus will dafür unter anderem eine mit Wasserstoff betriebene Busflotte aufbauen. Dabei werden auch die Busflotten der Partnerunternehmen einbezogen.

Deutschlands Marktführer bei Fernbusreisen will bis 2030 klimaneutral werden. Wie FlixMobility mitteilt, setzt er dabei auch auf alternative Antriebe. So seien bereits jetzt die ersten strombetriebenen Busse im Auftrag von FlixBus in Deutschland und Frankreich unterwegs. Diese würden vollständig mit Ökostrom von Greenpeace Energy betrieben, ebenso wie seit 2018 die FlixTrains in Deutschland.

Für längere Strecken will FlixBus eine mit Wasserstoff betriebene Busflotte aufbauen. Diese Busse könnten mit einem Tank 500 Kilometer fahren. Dafür arbeitet das Unternehmen mit Freudenberg Sealing Technologies zusammen. Der Technologiespezialist in Weinheim verfügt dafür im eigenen Haus sowohl bei den Batterien wie bei den Brennstoffzellen über die dazu nötigen Kompetenzen. FlixBus und Freudenberg seien bereits in Gesprächen mit einem Bushersteller, heisst es in einer eigenen Mitteilung von Freudenberg.

„Nach drei erfolgreich gestarteten E-Fernbussen wollen wir daher nun gemeinsam mit Freudenberg den ersten Fernbus mit Brennstoffzellenantrieb entwickeln und einen weiteren Meilenstein in der Mobilitätsgeschichte setzen“, wird Fabian Stenger, Geschäftsführer von FlixBus in den deutschsprachigen Ländern, in der Mitteilung zitiert. Und Freudenberg-CEO Claus Möhlencamp: „Wir sehen die Brennstoffzelle in Kombination mit Batterien als festen Bestandteil der Mobilität der Zukunft.“ 

Für den verbleibenden CO2-Ausstoss will FlixBus ein Kompensationsmodell ausarbeiten. stk

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