Autobatterien sollen kreislauffähig werden

01. April 2022 14:54

Bern - Das Projekt CircuBAT will Lithium-Ionen-Batterien von Stromautos nach der Nutzung ein neues Leben geben. Dafür arbeiten sieben Schweizer Institutionen und 24 Unternehmen zusammen. Das Projekt ist Teil einer Initiative von Innosuisse.

Das Projekt CircuBAT will den Kreislauf bei Lithium-Ionen-Batterien von Elektrofahrzeugen schliessen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Geleitet wird es von der Berner Fachhochschule. Mit dabei sind ausserdem die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), das Schweizerische Zentrum für Elektronik und Mikroelektronik (CSEM), die Universität St.Gallen (HSG), die OST – Ostschweizer Fachhochschule, der Switzerland Innovation Park Biel und die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL). Ausserdem sind 24 Unternehmen mit an Bord.

Das Projekt hat drei Hauptziele: Erstens soll die Lebensdauer der Batterien verlängert werden. Dafür sollen beispielsweise bessere Lade- und Entladestrategien entwickelt werden. Zweitens sollen die Batterien nach dem Einsatz in Autos als stationäre Energiespeicher zum Einsatz kommen. Dafür wird etwa erforscht, wie sie sich im Stromnetz integrieren lassen. Drittens wollen Forschende nach Lösungen für die Demontage suchen, die eine hohe Materialrückgewinnung ermöglichen. Dadurch sollen Sekundärrohstoffe in grossen Mengen der Produktion von neuen Batterien zugefügt werden können.

CircuBAT ist Teil einer neu lancierten Flagship-Initiative der Förderagentur Innosuisse. Das Projekt soll zunächst vier Jahre lang laufen. Bis dahin soll ein zirkuläres Geschäftsmodell für Lithium-Ionen-Batterien etabliert werden. Dank der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft sollen neue Erkenntnisse direkt in der Anwendung getestet werden können. ssp

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