Holzheizkraftwerk Sisslerfeld geht in Betrieb

Mit dem neuen Kraftwerk sinken die CO2-Emissionen um 50.000 Tonnen pro Jahr. Bild: zVg/ENGIE

Das von ENGIE und dem Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) auf dem Gelände von DSM realisierte Holzheizkraftwerk wird voraussichtlich jährlich 267 Gigawattstunden Dampf und 42 Gigawattstunden Strom erzeugen, informiert die Energiepark Sisslerfeld AG in einer Mitteilung. Das Gemeinschaftsunternehmen von ENGIE und ewz ist für den Bau und Betrieb des Holzheizkraftwerks  auf dem Gelände von DSM in Sisseln zuständig.

Für die Produktion von Dampf und Strom werden Holzschnitzel aus der umliegenden Region verbrannt. Der CO2-neutral erzeugte Dampf wird von der DSM Nutritional Products in Sisseln sowie den nahe gelegenen Werken von Syngenta und Novartis abgenommen. Der klimafreundlich erzeugte Strom fliesst ins öffentliche Netz und soll der Versorgung von rund 17.500 lokalen Haushalten dienen. Nach Einschätzungen der Betreiber wird die neue Anlage die CO2-Emissionen der Schweiz um rund 50.000 Tonnen jährlich senken.

„Das neue Kraftwerk ist ein Vorzeigeprojekt“, wird ENGIE Schweiz-CEO Antonin Guez anlässlich der feierlichen Eröffnung des Holzheizkraftwerks Sisslerfeld am Dienstag in der Mitteilung zitiert. „Erneuerbare Energien, schonender Umgang mit Ressourcen und Nachhaltigkeit stehen bei ENGIE im Fokus.“ Marcel Frei, CEO von ewz, wiederum erläuterte bei der Einweihung, dass ewz „sich schon länger für die Energiewende und den Ausbau von erneuerbaren Energien in der Schweiz“ engagiert. „Beim Holzheizkraftwerk Sisslerfeld konnten wir unser langjähriges Know-how für eine nachhaltige und umweltverträgliche Energieproduktion einbringen.“ hs