Susanne und Roger Hodel konnten beim Umweltpreis mit ihren Säften aus Hochbaumobst überzeugen. Bild: zVg/Albert Koechlin Stiftung

Obstsäfte und Permakultur überzeugen bei Umweltpreis

08. April 2020 10:19

Luzern - Die Luzerner Albert Koechlin Stiftung hat in diesem Jahr erneut ihre Umweltpreise vergeben. Gewonnen haben die Hochgenuss-Säfte von Susanne und Roger Hodel und die Permakultur-Beratung von Beat Rölli.

Die Luzerner Albert Koechlin Stiftung zeichnet mit ihren Umweltpreisen Personen und Unternehmen aus, die sich durch besondere Leistungen für Umwelt und Natur engagieren. In diesem Jahr wurden zwei mit je 40‘000 Franken dotierte Preise vergeben.

Gewonnen haben erstens Susanne und Roger Hodel aus Altishofen LU mit ihren Obstsäften, welche sie unter der Marke Hochgenuss vertreiben. Für ihre Säfte nutzen sie Obst von Hochstammobstbäumen. Mit der „qualitativ hochwertigen Verarbeitung von Hochbaumobst“ fördern sie laut der Stiftung den Bestand von Hochstammobstbäumen, welche für die Biodiversität im Kulturland eine wichtige Rolle spielen.

Zweitens hat Beat Rölli mit seiner Permakultur-Beratung in Emmen LU gewonnen. Permakultur ist eine Anbaumethode, welche zum Ziel hat, nutzbare Ökosysteme zu schaffen, die sich selbst erhalten können. Rölli bietet in diesem Bereich Kurse an. Damit trägt er laut der Stiftung dazu bei, dass diese umweltschonende Bewirtschaftungsform zunehmend Beachtung und Verbreitung findet. ssp

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