Das Gründer-Duo Neena Gupta-Biener und Johannes Biener präsentiert seine neuartigen veganen Lebensmittel. Bild: zVg/VIFFFF

VIFFFF plant automatisierte Pilotanlage in Thun

07. Februar 2024 13:59

Graz/Thun - VIFFFF plant in Thun eine automatisierte Pilotanlage zur Produktion ihrer neuen Generation veganer fermentierter Lebensmittel. Das Grazer Start-up nutzt für seine dezentrale Produktion regionale Rohstoffe. Die Kapazität der Anlage kann flexibel gesteuert werden, vorgesehen sind 8 Tonnen.

VIFFFF hat eine neue Generation veganer fermentierter Lebensmittel entwickelt. Dabei werden verschiedene Getreidesorten, Pseudogetreide, Hülsenfrüchte oder Hirse in einem patentierten Fermentationsprozess zu Lebensmitteln verarbeitet. „Unsere Viffffs bieten eine vollstände Mahlzeit und eine gesunde Fleischalternative“, sagt Mitgründerin Neena Gupta-Biener. „Sie verbinden asiatische und europäische Fermentationszyklen.“

VIFFFF produziert seine Fleischalternative in kleinen Mengen bereits in der Steiermark. Jetzt plant das Grazer Start-up laut einer Mitteilung in Thun eine automatisierte Pilotanlage. Der Produktionsprozess wird mit Künstlicher Intelligenz und dem Internet der Dinge so gesteuert, dass er sich flexibel dem Bedarf anpasst. Geplant sind Produktionsmengen von 8 Tonnen bis zu 180 Tonnen pro Jahr.

Die Anlage in Thun bildet einen Schritt im globalen Wachstum von VIFFFF. So nahm das Unternehmen als eines von sechs europäischen Start-ups 2023 am Next Kitchen-Programm im japanischen Kobe teil. Das Unternehmen plant auch den Einstieg in den südkoreanischen Markt und verfügt bereits über ein Büro in Seoul. ce/stk

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