Start-up lanciert Molke Shake

09. März 2020 09:32

Rapperswil-Jona SG - Das Jungunternehmen Wood & Field hat mit dem Molke Shake sein erstes Produkt lanciert. Mit dem gesunden Getränk, welches in zwei Geschmacksrichtungen erhältlich ist, wird auch dem Verlust von Molke in Produktionsprozessen entgegen gewirkt.

Der proteinreiche und laktosefreie Molke Shake von Wood & Field ist in den Geschmacksrichtungen Berries und Mango erhältlich, wie es in einer Medienmitteilung des Start-ups aus der St.GallenBodenseeArea heisst. Das erste Produkt des Jungunternehmens ist vorerst in Tankstellen und Convenience-Läden erhältlich. Ab April wird der Vertrieb ausgeweitet, dann finden sich die Molke Shakes unter anderem in den Alnatura Bio Supermärkten.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir engagierte Partner finden konnten, die sich aktiv für Food Startups und eine nachhaltige Produktion einsetzen. So können wir von Anfang an viele interessierte Kundinnen und Kunden erreichen und möglichst viel Molke als Lebensmittel nutzen“, wird Doris Erne in der Mitteilung zitiert, Geschäftsführerin von Wood & Field. Denn der Molke Shake ist nicht nur gesund, er leistet auch einen Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung. So gelangt nur ein geringer Teil der bei der Käseherstellung genutzten Milch auch in den Käse, die Molke bleibt hingegen zurück. Und nur ein Viertel dieser Molke aus der Schweizer Käseproduktion wird weiterhin in der Lebensmittelherstellung genutzt, „der Rest landet hauptsächlich im Tierfutter und in der Biogasanlage“, so Wood & Field. Durch den Verarbeitungsprozess schmecken die Molke Shakes „nicht mehr typisch nach Molke, sondern erfrischend nach Joghurt und Frucht. Sie sind dezent süss, proteinreich und dank der Fermentation natürlich laktosefrei“, heisst es weiter in der Mitteilung.

Nun möchte Wood & Field auch weiterhin an einer Zukunft ohne Lebensmittelverluste arbeiten. Dazu entwickelt das Start-up sein Produkt weiter und arbeitet ebenfalls mit Partnern an der Herstelltechnologie. „Um unsere Vision zu erreichen, ist eine Änderung der gewohnten Konsum- und Produktionsmuster nötig. Dies ist nur dank starker Zusammenarbeit und Engagement aller Beteiligten möglich“, so das Jungunternehmen. jh

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