Reawake bietet auch nach dem Secondhand Day gebrauchte Mode bei Jelmoli an. Bild: Jelmoli

Secondhand Day hilft CO2 sparen

28. September 2020 15:18

Zug - Am Samstag hat der erste Secondhand Day der Schweiz stattgefunden. Dabei wurden nach Angaben der Veranstalter 1457,8 Tonnen CO2 gespart. Das entspricht dem Verbrauch von hundert Menschen in der Schweiz pro Jahr.

Schweizerinnen und Schweizer verursachen pro Kopf und Jahr einen CO2-Ausstoss von durchschnittlich 14 Tonnen. Ein guter Teil davon könnte vermieden werden, wenn nicht immer neue Produkte konsumiert werden. Bei Kleidern, Elektronik oder auch Büchern könnten gebrauchte Produkte oft den gleichen Zweck erfüllen wie fabrikneue. 

Deshalb haben die beiden zur TX Group gehörenden Unternehmen Ricardo und 20 Minuten zusammen mit der Initiative Circular Economy Switzerland und der Stiftung myclimate am vergangenen Samstag den ersten Secondhand Day der Schweiz lanciert. Wie sie nun auf ihrer Internetseite mitteilen, konnten an diesem Tag dank dem Verzicht auf fabrikneue Produkte insgesamt 1457,8 Tonnen CO2 eingespart werden.

Die Aktionen fanden in der ganzen Schweiz statt. Daran beteiligten sich Secondhand-Läden, Brockenhäuser oder Reparaturbetriebe. Jelmoli an der Zürcher Bahnhofstrasse hatte bereits vier Monate zuvor Reawake als Pop-up-Laden aufgenommen. Die Zusammenarbeit mit dem Anbieter von Gebrauchtmode sei so erfolgreich gewesen, dass Reawake bei Jelmoli bleiben werde, schreibt Jelmoli in einer Mitteilung. stk

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