ZurzibietRegio fordert Rücksicht auf Umwelt

15. Juli 2019 12:45

Bad Zurzach AG - Bei der Neukonzessionierung des Kraftwerks Reckingen fordern die betroffenen Rheinanliegergemeinden Umweltmassnahmen ein. Der regionale Gemeindeverband ZurzibietRegio unterstützt die Forderungen nach Erhaltung der Attraktivität des Gebiets.

Die aktuelle Konzession des bereits seit 1941 betriebenen Laufwasserkraftwerks Reckingen endet am 10. Oktober kommenden Jahres, informiert der Gemeindeverband ZurzibietRegio in einer Mitteilung. Das Kraftwerk hat eine Neuauflage der Konzession für weitere 60 Jahre beantragt. Im Rahmen der laufenden Neukonzessionierung haben die betroffenen Rheinanliegergemeinden Einsprache beim Bundesamt für Energie (BFE) erhoben. Dabei geht es den Zurzibieter Rheintalgemeinden Kaiserstuhl, Fisibach, Rümikon, Mellikon, Rekingen und Bad Zurzach um „Umweltmassnahmen zugunsten der Bevölkerung“, wird in der Mitteilung erläutert. Konkret fordern die Anliegergemeinden die Instandhaltung des Rheinuferwegs und die Erhaltung der Rheinlandschaft als Gebiet für Erlebnis und Erholung ein.

Der Gemeindeverband ZurzibietRegio will die Anliegen der Rheintalgemeinden unterstützen. „Die Förderung der Attraktivität der ganzen Region zum Wohnen und Arbeiten ist eine wesentliche Zielsetzung, die der Gemeindeverband bei all seinen Aktionen verfolgt“, wird Verbandspräsident Felix Binder in der Mitteilung zitiert. Bei der Neuvergabe der Konzession müsse die Qualität des Rheintals als Wohnregion erhalten bleiben. „Beeinträchtigungen durch die wirtschaftliche Nutzung der natürlichen Ressourcen sind angemessen zu kompensieren.“ hs

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