Zürich stellt zukunftsweisendes Projekt für ewz vor

30. September 2019 12:15

Zürich - Der Stadtrat von Zürich hat einen Objektkredit von 167,4 Millionen Franken beantragt. Die Mittel sollen für die zukunftstaugliche Erneuerung des ewz-Areals Herdern verwendet werden. Dadurch kann der Geschäftsbereich Verteilnetz an einem Standort zusammengefasst werden.

Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) möchte sich in Zürich auf zwei Standorte konzentrieren. Neben Oerlikon handelt es sich dabei um den Werkhof Herdern, an welchem der Geschäftsbereich Verteilnetz zusammengefasst werden soll. „Mit den bestehenden Bauten und der heutigen Ausgestaltung des Areals lässt sich dieses Ziel aber nicht erreichen“, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Zürich. Deren Stadtrat hat daher einen Objektkredit über 167,4 Millionen Franken beantragt, um das Areal zukunftsfähig zu gestalten.

Mit den finanziellen Mitteln ist vorgesehen, das Hauptgebäude zu erweitern, die Lagerhalle durch einen Neubau zu ersetzen, das Areal im Aussenbereich zu optimieren und das Betriebsgebäude instand zu setzen. Um die Durchlässigkeit des Areals für die Öffentlichkeit zu gewährleisten, soll der Mühleweg einen neuen Verlauf erhalten. In Folge der vorgesehenen Arbeiten wird die Arbeitsplatzkapazität im Betriebsgebäude von 350 auf 600 erhöht, da das Gebäude um zwei Stockwerke aufgestockt wird. Diese Arbeitsplätze sollen flexibel gestaltet werden, um auf künftige Anforderungen vorbereitet zu sein.

Zudem ist auch ein Energiekonzept für das Areal entwickelt worden, welches auf dem Grundwasser als Energiequelle basiert. Darüber hinaus soll eine grossflächige Photovoltaikanlage errichtet werden.

Die Zustimmung von Gemeinderat und Stimmberechtigten vorausgesetzt, könnten die Arbeiten in zwei Jahren beginnen. Sie wären dann bis voraussichtlich 2025 abgeschlossen. jh 

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