Zürich ist unter den drei lebenswertesten Städten der Welt

23. Juni 2022 12:03

London - Zürich nimmt im Global Liveability Index 2022 den dritten Rang ein, Genf den sechsten. Er wird von der Economist Intelligence Unit erstellt. In diesem Jahr spiegelt er die individuelle Lebensqualität in 172 Städten der Erde wider.

Zürich und Genf haben ihre jeweiligen Positionen im Global Liveability Index 2022 im Vergleich zum Vorjahr verbessert: Zürich (+4) ist neu weltweit die Stadt mit der dritthöchsten Lebensqualität, gemeinsam mit Calgary. Genf liegt auf Rang 6 (+2). Platz 1 nimmt wie 2018 und 2019 wieder Wien (+12) ein, Platz 2 geht an Kopenhagen (+13). Dieser Index und die daraus abgeleitete Rangliste zeigen an, wo sich die in diesem Jahr 172 untersuchten Städte hinsichtlich ihrer Lebensqualität positionieren.

Der Index wurde von der Economist Ingelligence Unit (EIU) zwischen Mitte Februar und Mitte März 2022 erhoben. Deren Arbeit ist eng mit der Londoner Wochenzeitung „The Economist“ verbunden. Bei der Bewertung gewichtet die EIU fünf Kriterien: Stabilität sowie Kultur und Freizeit mit je 25 Prozent, Gesundheitssystem und Infrastruktur mit je 20 Prozent und Bildung mit 10 Prozent. Die EIU weist darauf hin, dass Bewegungen im Ranking während der vergangenen zwei Jahre stark mit den Pandemiebeschränkungen korrelieren. Im Allgemeinen, so der Bericht, schneiden mittelgrosse Städte in den wohlhabendsten Ländern in der Umfrage besonders gut ab. 

Auf den ersten zehn Plätzen dominieren westeuropäische und kanadische Städte. Die grössten Sprünge nach vorn machten drei deutsche Städte: Frankfurt (+32 auf Rang 7), Hamburg (+31 auf Rang 16) und Düsseldorf (+28 auf Rang 22). Paris liegt auf Rang 19, London auf Rang 33. 

Als eines der grössten Risiken für die weitere Entwicklung der Lebensqualität führt der Bericht die Pandemie an. Hier würden die Versorgung mit Impfstoffen und die soziale Sicherheit den Ausschlag geben. Der Krieg in der Ukraine stelle das höchste Kostenrisiko dar. Beides könne sich negativ auf die individuelle Lebensqualität auswirken, aber auch auf öffentliche Dienstleistungen und Branchen wie Hotellerie und Gastronomie. mm

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