Züri-Säcke werden nachhaltiger

07. November 2019 14:59

Zürich - Per Januar 2020 wird der Anteil wiederverwerteten Kunststoffs im Züri-Sack von derzeit 50 auf 80 Prozent gesteigert. Damit will die Stadt Zürich die Kreislaufwirtschaft fördern und Ressourcen sparen. Die Reissfestigkeit der Kehrichtsäcke bleibt erhalten.

Der für die Entsorgung des Hauskehrichts nötige, gebührenpflichtige Züri-Sack sei ein „in der Stadt Zürich überaus häufig verkauftes Produkt“, schreibt das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement der Stadt in einer Mitteilung. Ihr zufolge landen jährlich rund 11 Millionen Züri-Säcke in den städtischen Müllcontainern.

Im kommenden Jahr soll der Züri-Sack dabei noch ressourcenschonender als bisher produziert werden. Ab Januar 2020 werde der derzeitige Anteil von 50 Prozent wiederverwerteten Kunststoffs im Züri-Sack auf stolze 80 Prozent aufgestockt, erläutert das Departement. Auf diese Weise liessen sich jährlich rund 120 Tonnen Plastikrohstoff einsparen.

„Mit der Erhöhung des Rezyklatanteils wollen wir die Kreislaufwirtschaft fördern und Ressourcen schonen“, wird der Vorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements, Stadtrat Richard Wolff (AL), in der Mitteilung zitiert. Die Reissfestigkeit der Kehrichtsäcke werde durch die Veränderung nicht beeinträchtigt, schreibt das Departement in der Mitteilung. hs

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