Zürcher Stadtverkehr wird langsam nachhaltiger

11. Juli 2019 14:50

Zürich - Die Anzahl der Velofahrer in Zürich hat sich in den vergangenen sechs Jahren verdoppelt. Auch die Zahl der Fussgänger und Nutzer des öffentlichen Verkehrs nimmt zu. Um die Ziele für den Stadtverkehr bis 2025 zu erreichen, muss die Stadt aber noch stark aufholen.

Der Zürcher Stadtrat hat einen neuen Bericht zum Programm „Stadtverkehr 2025“ vorgelegt. Demnach entwickelt sich die Verkehrszusammensetzung in der Stadt in die gewünschte Richtung. Die Fuss-, Velo- und ÖV-Frequenzen sind 2018 gestiegen. Der motorisierte Individualverkehr stagniert und nimmt über die Jahre gesehen leicht ab. In seiner Mitteilung hebt der Stadtrat insbesondere die guten Zahlen im Veloverkehr hervor: In der Zeit zwischen 2012 und 2018 habe sich die Anzahl der Velofahrer verdoppelt.

Die Stadt hat aber dennoch Aufholbedarf, wenn sie ihre eigenen Ziele erreichen will. Das Ziel, den Anteil des motorisierten Individualverkehrs innerhalb von zehn Jahren um 10 Prozentpunkte zu senken, bleibe „trotz positiver Entwicklung ambitioniert“, heisst es. Auch der Beitrag des motorisierten Verkehrs zu den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft sei noch nicht auf Kurs. Der Primärenergieverbrauch als auch der Treibhausgasausstoss pro Person im Verkehr auf dem Stadtgebiet seien in den vergangenen Jahren praktisch unverändert geblieben. Die Zielerreichung zur 2000-Watt-Gesellschaft im Bereich Mobilität werde daher neu als „sehr kritisch“ eingestuft. ssp

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