Zürcher Liberale wollen mehr Kreislaufwirtschaft

20. Januar 2020 15:24

Zürich - Der Zürcher Stadtrat soll einen Bericht vorlegen, wie Zürich das Potenzial der Kreislaufwirtschaft strategisch nutzen kann. Das fordern die FDP-Parlamentarier Adrian Silberschmidt und Sebastian Vogel. Die Kreislaufwirtschaft sei eine Chance für den Wirtschaftsstandort.

Die Stadt Zürich soll eine Pionierrolle als innovative, ressourcenschonende Wirtschaftsstadt übernehmen und mit liberalen Ansätzen die Kreislaufwirtschaft vorantreiben. Das fordern die FDP-Gemeinderäte Adrian Silberschmidt – seit den nationalen Wahlen zugleich FDP-Nationalrat – und Sebastian Vogel gemeinsam mit 14 Mitunterzeichnenden in einem Postulat. „Der Stadtrat wird aufgefordert einen Bericht zu erstatten, um darzulegen, wie die Stadt Zürich das Potential der Kreislaufwirtschaft strategisch nutzen kann, um gleichzeitig eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes Zürich zu erreichen und sich energie- und ressourceneffizient für die Zukunft zu positionieren.“

Zürich nehme bereits heute in einigen Aspekten der Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle ein, begründen die Kantonsräte ihre Forderung. Sie verweisen dabei unter anderem auf die 2000-Watt-Gesellschaft und die konsequente Verwendung von wiederverwertetem Beton. Zusammen mit der breiten Akzeptanz solcher Massnahmen in der Bevölkerung sei die Ausgangslage gut, „um zusammen mit einer strategischen Ausrichtung auf die Kreislaufwirtschaft den Wirtschaftsstandort Zürich weiter zu stärken und sich zukunftsfähig zu positionieren“, schreiben sie. „Dadurch können Zürcher Unternehmen mit den steigenden Kreislaufwirtschafts-Anforderungen im europäischen Raum Schritt halten und neue Absatzmärkte erschliessen.“ Die Kreislaufwirtschaft biete eine Chance für den Wirtschafts- und Forschungsstandort Zürich. stk

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