Zürcher Kantonalbank verbucht Rekordertrag

12. Februar 2021 12:32

Zürich - Die Zürcher Kantonalbank hat 2020 einen Rekordertrag in Höhe von rund 2,5 Milliarden Franken verbucht. Der Konzerngewinn stieg im Jahresvergleich um 2,4 Prozent auf 865 Millionen Franken. Kanton und Gemeinden erhalten eine zusätzliche Corona-Sonderdividende.

Einer Mitteilung der Zürcher Kantonalbank (ZKB) zufolge hat die Bank im Geschäftsjahr 2020 einen rekordhohen Ertrag von 2,51 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Erträge um 99 Millionen Franken gesteigert werden. „Das ausgezeichnete Geschäftsergebnis im von der Corona-Pandemie stark geprägten Jahr zeigt die Stärke unseres diversifizierten Geschäftsmodells“, wird ZKB-CEO Martin Scholl in der Mitteilung zitiert.

Im Zinsengeschäft war ein auf Vorjahresniveau liegender Nettoerfolg von 1,22 Milliarden Franken realisiert worden. Der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft legte im Jahresvergleich um knapp 4 Prozent auf 806 Millionen Franken zu. Das Handelsgeschäft konnte eine Wachstum von 44 Prozent auf 459 Millionen Franken verbuchen.

Den Erträgen standen im Berichtsjahr im Jahresvergleich um 9,5 Prozent gestiegene Aufwände in Gesamthöhe von 1,58 Milliarden Franken gegenüber. Unterm Strich wurde ein Geschäftserfolg von 801 Millionen Franken verbucht. Der Konzerngewinn konnte im Jahresvergleich um 2,4 Prozent auf 865 Millionen Franken gesteigert werden. Die von der ZKB verwalteten Kundenvermögen stiegen im Jahresverlauf um 9 Prozent auf 362 Milliarden Franken an.

Der Kanton und die Gemeinden von Zürich werden für das Berichtsjahr eine ordentliche Dividende von insgesamt 356 Millionen Franken erhalten, informiert die ZKB in der Mitteilung weiter. Zudem sollen sie eine Corona-Sonderdividende von 100 Millionen Franken erhalten. Von den insgesamt 456 Millionen Franken gehen 308 Millionen an den Kanton Zürich. An die Gemeinden werden insgesamt 148 Millionen Franken ausgeschüttet. hs

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