Zivilluftfahrt wird in den Emissionshandel eingebunden

13. November 2019 13:08

Bern - Die Schweiz und die EU planen einen gemeinsamen CO2-Emissionshandel. Wie in der EU werden in diesem Zusammenhang auch in der Schweiz die Emissionen der Zivilluftfahrt und fossiler Kraftwerke in das Emissionshandelssystem eingebunden. Der Bundesrat hat die entsprechende Verordnung gutgeheissen.

Die Schweiz und die EU spannen in der Klimapolitik zusammen und wollen ihre CO2-Emissionshandelssysteme verknüpfen. Im März hat das Parlament das Abkommen über die Verknüpfung genehmigt und die nötigen Änderungen am geltenden CO2-Gesetz angenommen. Es musste aber noch die CO2-Verordnung angepasst werden.

Wie der Bundesrat in einer Mitteilung schreibt, hat er nun die angepasste CO2-Verordnung gutgeheissen. Ab 2020 werden damit auch Emissionen der Zivilluftfahrt und fossiler Kraftwerke in das Schweizer Emissionshandelssystem einbezogen – wie in der EU. Die angepasste CO2-Verordnung soll zusammen mit dem teilrevidierten CO2-Gesetz sowie dem Abkommen über die Verknüpfung auf den 1. Januar 2020 in Kraft treten.  ssp

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