Zahlung der Zukunft ist bargeldlos

08. Juni 2021 13:59

Zürich - PwC sagt bargeldlosen Transaktionen bis 2025 eine Steigerung um 80 Prozent auf 1,9 Billionen voraus. Dem Beratungsunternehmen zufolge hat die Coronavirus-Pandemie den Wechsel von Bargeld auf digitale Zahlungen deutlich beschleunigt.

Bargeldlose Zahlungen haben ein Rekordniveau erreicht, konstatiert PwC Schweiz in einer Mitteilung zur aktuellen Ausgabe der Studie „Navigating the payments matrix: Charting a course amid evolution and revolution“ des Beratungsunternehmens. Ihr zufolge wurden 2020 weltweit insgesamt mehr als 1 Billion Transaktionen bargeldlos vorgenommen. Bis 2025 sagen die Analysten von PwC dem bargeldlosen Zahlungsverkehr einen Anstieg um 80 Prozent auf 1,9 Billionen Transaktionen voraus.

„Die Corona-Pandemie hat den Wechsel von Bargeld auf digitale Zahlungen um drei bis fünf Jahre beschleunigt“, erklärt Andreas Pratz in der Mitteilung. Der Partner bei der globalen Strategieberatung von PwC, Strategy&, sagt der Infrastruktur des Zahlungsverkehrs fundamentale Veränderungen voraus. „Durch die Entstehung neuer Zahlungswege und innovativer Geschäftsmodelle rückt auch das Szenario einer globalen bargeldlosen Gesellschaft in Sichtweite“.

In ihrer Studie zeigen die Analysten von PwC sechs Makrotrends auf, die den Zahlungsverkehr in naher Zukunft massgeblich verändern werden. Von ihnen werden in der Mitteilung Digitalwährungen, digitale Geldbörsen und grenzüberschreitende Zahlungen genannt. Der Schweiz attestieren die Studienautoren „gut etablierte, schnelle Zahlungsinfrastrukturen“.

Den entsprechenden Schweizer Akteuren rät Pratz, „verstärkt in wettbewerbsfähige Zahlungslösungen“ zu investieren. „Die beschleunigte Umstellung auf digitale Zahlungen“ biete „neue Ertragschancen für die gesamte Branche, insbesondere auch für Banken“, meint der Co-Autor der Studie. hs 

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