Yova kann mit frischem Kapital weiter wachsen

27. April 2020 14:58

Zürich - Das Zürcher Start-up Yova hat in einer gerade abgeschlossenen Finanzierungsrunde über 4 Millionen Franken eingenommen. Damit ist der Weg frei für eine Expansion in andere europäische Länder.

Yova kann mit seinen nachhaltigen Anlageprodukten neue Märkte erschliessen. In einer Finanzierungsrunde, die soeben abgeschlossen wurde, hat das Zürcher Start-up mehr als 4 Millionen Franken erhalten. Damit ist der Weg des Fintech-Unternehmens in weitere europäische Länder frei. 

Nach starkem Wachstum in der deutschsprachigen Schweiz und dem für Ende April geplanten Schritt in die Romandie steht im zweiten Halbjahr Deutschland als dritter Markt im Fokus der europäischen Expansion. Danach plant Yova, in weiteren Ländern aktiv zu werden.

„Der Eintritt in den deutschen Markt wird unsere Geschäftsentwicklung weiter beschleunigen. Wir sind in Kooperationsgesprächen mit verschiedenen Finanzdienstleistern und Versicherungen, da sie die verstärkte Nachfrage nach nachhaltigen, transparenten Investmentprodukten von Kundenseite zunehmend spüren“, erklärt Yova-Mitgründer und CEO Tillmann Lang in einer Medienmitteilung.

Yova werde aus der aktuellen Krise „nicht nur gut rauskommen“, sondern „ihr Business in naher Zukunft substanziell vergrössern", begründet Investorin Carole Ackermann, Verwaltungsratsmitglied von Allianz Schweiz und BKW, ihr Engagement. Neben ihr gehören unter anderem WIVenture, der Mitgründer des VZ Vermögenszentrums, Andreas Reinhardt, der CEO von Salt, Pascal Grieder, und Eva Richterich, Mitglied der Geschäftsleitung von Ricola, zu den Investoren.

Bei Yova können Kundinnen und Kunden aus 16 Themen wie etwa Klimawandel, erneuerbare Energie oder Zugang zu Bildung auswählen. Zudem sind acht Ausschlusskriterien wie Tabak oder Waffen wählbar. Entsprechend ihrer Risikobereitschaft erhalten sie dann Vorschläge aus einem Mix von 400 Firmen, in die Yova investiert. Der Firmenmix ist individualisierbar, Favoriten können aus über 800 zusätzlichen Unternehmen hinzufügt werden. Das endgültige Portfolio besteht aus 30 bis 40 Aktien und Staatsanleihen. mm

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