Yamo überzeugt Investoren mit Babynahrung

10. Juli 2020 12:52

Zug - Yamo hat in einer Finanzierungsrunde 10,1 Millionen Euro eingenommen. Das Zuger Start-up nutzt eine innovative Produktionsmethode, um vitaminreichen Babybrei herzustellen. Mit dem frischen Geld will es in Europa wachsen und neue Produkte entwickeln.

Yamo hat in einer Finanzierungsrunde 10,1 Millionen Euro eingenommen, wie aus einem Artikel bei startupticker.ch hervorgeht. Investiert haben Five Season Ventures, der Swiss Entrepreneurs Fund, Ringier Digital Ventures, Müller Ventures, btov Partners, Polytech Ventures, BackBone Ventures, investiere und Fundament.

Yamo entwickelt und produziert frische Babynahrung. Bei der Sterilisierung der Nahrung setzt das Start-up nicht wie üblich auf Hitze, denn dadurch werden auch Vitamine zerstört. Stattdessen nutzt es die Hochdruckpasteurisierung (HPP), die Bakterien den Angaben zufolge innerhalb von Minuten abtötet und natürliche Nährstoffe sowie hitzelabile Vitamine bewahrt. Das Start-up hat auch die erste Joghurt-Alternative aus Hafermilch für Kinder entwickelt.

Mit dem frischen Geld will Yamo nun weitere Produkte auf den Markt bringen. Ausserdem will es in Europa wachsen. Ein Fokus liegt dabei auf Frankreich.

In der Schweiz wird Babynahrung von Yamo derzeit auch bei Coop verkauft. Dazu wurden im Rahmen eines Pilotprojekts Kühlschränke in den Trockenregalen für Babynahrung installiert. „Gemeinsam mit Yamo übernehmen wir damit die Pionierrolle in der Babynahrung“, sagt Olivier Schwegler, der bei Coop für die Beschaffung von Babynahrung zuständig ist. „Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit, welche wir in Zukunft weiter ausbauen wollen.“ ssp

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