WWZ und Steinhausen prüfen Wärmeverbund

01. Juni 2021 09:18

Zug - Energieversorger WWZ und die Gemeinde Steinhausen im Kanton Zug planen einen gemeinsamen Wärmeverbund. Erste Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie stimmen laut WWZ zuversichtlich. Sie soll im Herbst abgeschlossen sein.

Die Machbarkeitsstudie für einen gemeinsamen Wärmeverbund mit der Gemeinde Steinhausen sei auf einem guten Weg, teilt der Zuger Energieversorger WWZ jetzt mit. Sie belege, dass sich ein Wärmeverbund auf Teilen des Gemeindegebiets von Steinhausen wirtschaftlich realisieren und betreiben lasse. Potenzielle Ankerkunden hätten bereits Interesse an einem Anschluss geäussert. Die Studie wurde 2020 in Auftrag gegeben. Endergebnisse werden im Herbst vorliegen.  

Diese neue Anlage soll den seit 2017 bestehenden Wärmeverbund Steinhausen Zentrum ergänzen. Die vollautomatische Energiezentrale an der Kirchmattstrasse versorgt die umliegenden Gebäude mit erneuerbarer Wärme aus regionalen Holzschnitzeln. Für den neuen, gemeinsamen Wärmeverbund stehe als Energieträger eine Kombination aus Holz und Tiefengrundwasser im Fokus. Zudem solle ein möglicher Versorgungsperimeter konkretisiert werden. mm

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