Wirtschaft soll bei Bekämpfung von Armut helfen

29. Januar 2021 12:12

Bern - Die Schweiz will den Privatsektor stärker in ihre Arbeit in Entwicklungsländern einbinden, etwa bei der Bekämpfung von Armut. Für diese erweiterte Kooperation hat die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit jetzt ein Leitbild und ein Handbuch erarbeitet.

Die Schweiz möchte im Rahmen ihrer entwicklungspolitischen Strategie bis 2024 enger mit der Privatwirtschaft zusammenarbeiten. Sie spiele eine wichtige Rolle etwa bei der Bekämpfung von Armut, heisst es in einer Medienmitteilung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Deshalb hat die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) ihre Grundsätze für die Kooperation mit der Privatwirtschaft konkretisiert und sowohl ein Leitbild als auch ein Handbuch erarbeitet. 

Dabei stehen vier Handlungsfelder im Fokus: Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und internationale Standards sollen zugunsten von mehr Nachhaltigkeit verbessert werden. Lokale Unternehmen in den Schwerpunktländern der DEZA sollen unterstützt werden. Die Schweiz will mit etablierten Akteuren des Privatsektors zusammenarbeiten, um die Entwicklungsziele zu erreichen. Und Nachhaltigkeit soll auch im öffentlichen Beschaffungswesen gefördert werden. 

Zudem sei für eine wirksame Kooperation mit dem Privatsektor eine enge Zusammenarbeit der verschiedenen öffentlichen Institutionen wichtig. Daher arbeite die DEZA eng mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), der Abteilung Frieden und Menschenrechte des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EVF), dem Swiss Investment Fund for Emerging Markets (SIFEM) und dem Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF) zusammen. mm

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