Windpark Bel Coster geht in die nächste Phase

29. Oktober 2019 13:03

Lausanne - Das Energieunternehmen Alpiq hat zusammen mit drei Waadtländer Gemeinden das Projekt des Windparks Bel Coster entwickelt. Nun hat der Kanton den Teilnutzungsplan für das Projekt genehmigt. Da eine neue Studie positive Ergebnisse aufweist, gehen die Planungen nun in die nächste Phase.

Die Verabschiedung des Teilnutzungsplans und verschiedener dazu gehöriger Verfahren durch den Kanton Waadt ist ein „Meilenstein“ für den Windpark Bel Coster, schreibt Alpiq in einer Medienmitteilung. Der Kanton würde damit die Landnutzungsänderung in Bezug auf die Installation der neun Windturbinen akzeptieren. „Mit der Vorbereitung der Baugesuche geht das Projekt nun in eine neue Phase über“, heisst es von Alpiq.

Zudem ist von der international anerkannten Prüforganisation TÜV SÜD über zwei Jahre hinweg eine Studie durchgeführt worden, bei welcher mit einem Masten und Laserinstrumenten Windmessungen vorgenommen worden sind. Durch diese sei nicht nur die bislang prognostizierte Windstromproduktion bestätigt worden, sondern sogar eine höhere. So könne der Windpark Bel Coster je nach Turbinentyp jährlich zwischen 65 und 90 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren.

Alpiq hat das Projekt gemeinsam mit den Gemeinden L'Abergement, Ballaigues und Lignerolle entwickelt. Auf ihren Gebieten soll der Windpark entstehen. Er könnte nach Fertigstellung „so viel erneuerbare Energie erzeugen, wie rund 22.000 Haushalte in einem Jahr verbrauchen“. jh

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