Verity nimmt 7,5 Millionen Franken ein

01. Dezember 2020 10:37

Zürich - Verity hat eine Wandelanleihe in der Höhe von 7,5 Millionen Franken von Investoren eingenommen. Die ETH-Ausgründung hat Drohnen für Innenräume entwickelt, die nun auch in grossen Lagerhäusern getestet werden. Dazu arbeitet Verity mit IKEA und dem Logistikunternehmen DSV zusammen.

Das Zürcher Jungunternehmen Verity hat 7,5 Millionen Franken frisches Kapital in Form einer Wandelanleihe aufgenommen. Zu den Geldgebern gehört auch die Risikokapitalgesellschaft Investiere. Sie hat einer Medienmitteilung zufolge insgesamt 3,5 Millionen Franken investiert. Ausserdem konnte das Start-up unter anderem Kitty Hawk Ventures überzeugen. Dabei handelt es sich um den Risikokapitalarm des Start-ups von Google-Gründer Larry Page, das auf fliegende Autos spezialisiert ist.

Verity wurde von Raffaelo D’Andrea als eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) gegründet. D’Andrea ist auch Gründer der Firma Kiva Systems, die 2012 für 775 Millionen Dollar an Amazon verkauft wurde.

Bekannt war Verity bisher dank seiner Konzert-Auftritte mit Stars wie Céline Dion. Bei diesen haben die Drohnen des Start-ups eine Licht-Show über der Bühne gegeben. Nun werden sie allerdings auch in neuen Einsatzbereichen getestet. So sind sie zuletzt in Rahmen eines Testprojekts im Lagerhaus von IKEA zum Einsatz gekommen. Dabei haben die Drohnen selbstständig die Bestandsaufnahme überprüft.

Auch das dänische Logistikunternehmen DSV hat die Verity-Drohnen in einem Lagerhaus in den Niederlanden getestet. Der Test war so erfolgreich, dass DSV die Drohnen nun in mehreren Lagerhäusern einsetzen möchte. ssp

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