UZH will Karrierechancen für Absolvierenden noch weiter verbessern

11. Mai 2022 13:20

Zürich - Absolventen der Universität Zürich (UZH) fassen schneller Fuss in der Arbeitswelt und ihr Verdienst liegt höher als der Durchschnitt, zeigt eine Studie von zwei UZH-Professoren. Die UZH setzt sich mit neuen Programmen für noch bessere Karriereaussichten von Nachwuchsforschenden ein.

Die Universität Zürich (UZH) entlässt ihre Absolventen mit überdurchschnittlichen Zukunftsperspektiven auf den Arbeitsmarkt, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Gemäss einer Untersuchung der UZH-Volkswirtschaftsprofessoren Josef Zweimüller und Ulf Zölitz seien demnach ein Jahr nach Abschluss 75 Prozent der hochqualifizierten Arbeitskräfte permanent angestellt. Neun Jahre später seien es 80 Prozent, nur 2 Prozent seien auf Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung angewiesen. Gestützt auf Erhebungen aus dem Jahr 2015 erzielten UZH-Absolventen durchschnittlich ein Jahresgehalt von rund 95'000 Franken und damit 60 Prozent mehr als Schweizer Arbeitnehmende.

Die UZH möchte zudem auch Absolventen mit Ambitionen in der Forschung einen vielversprechenden Übergang ins Berufsleben eröffnen. Für Assistierende und Doktorierende sollen UZH-weite Anstellungsbedingungen etabliert werden, die eine bessere Vergleichbarkeit, Transparenz und mehr geschützte Zeit für die Forschung sicherstellen. Zur Qualitätssicherung soll ein anonymisiertes Monitoring Erkenntnisse über die Zufriedenheit der Doktorierenden liefern.

„Forschenden, die in der Wissenschaft arbeiten wollen, aber nicht unbedingt eine Professur anstreben, möchten wir neue Perspektiven an der Schnittstelle zwischen akademischem Betrieb und Verwaltung eröffnen: etwa im Wissenschafts- und Datenmanagement oder in Bibliotheken", wird dazu Elisabeth Stark zitiert, Prorektorin Forschung. Dazu möchte die Universität zusätzliche unbefristete und von Professuren unabhänge Stellen einrichten.  heg

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