UZH fördert zwei neue Institute

02. Juni 2022 14:22

Zürich - Das neue Förderinstrument Transform der Universität Zürich (UZH) gibt zwei interdisziplinären Forschungsinitiativen über die kommenden vier Jahre eine Anschubfinanzierung in Höhe von 2,7 Millionen Franken: dem Institute of One Health Research und dem Center for Legal Data Science.

Die UZH hat ein neues Förderinstrument namens Transform geschaffen, das nun erstmals interdisziplinäre Forschung an der Universität unterstützt. Die jüngst geschaffenen Institute One Health Research und Center for Legal Data Science erhalten in den kommenden vier Jahren eine Anschubfinanzierung von insgesamt 2,7 Millionen Franken.

Transform soll einer Medienmitteilung zufolge interdisziplinäre Forschungsanliegen fördern, die aus der Universität selbst kommen. Diese sollen in neuen oder stark veränderten Organisationseinheiten strukturell verankert werden. „Mit Transform wollen wir schnell auf neuere Entwicklungen in der Forschungslandschaft reagieren und die Zusammenarbeit in zukunftsweisenden Bereichen nachhaltig fördern“, wird die Prorektorin Forschung der UZH, Elisabeth Stark, zitiert.

Das Institute of One Health Research widmet sich einem ganzheitlichen Forschungsansatz, der die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt in den Blick nimmt. Es reagiert auf die Verbreitung von Epidemien und Pandemien sowie die Zunahme antibiotikaresistenter Keime. Das Institut vernetzt forschungsstarke veterinärmedizinische, humanmedizinische und naturwissenschaftliche Institute der UZH.

Das Center for Legal Data Science fokussiert auf die computergestützte, systematische Sammlung, Aufbereitung und Auswertung von Rechtsdaten wie Urteile, Verträge und Statuten. Der Einsatz quantitativer Methoden in der Rechtswissenschaft soll zu qualitativ besseren, weil getesteten juristischen Aussagen und Entscheiden beitragen.

„Beide Förderinitiativen sind schweizweit einmalig“, so Stark, „und werden die Entwicklung der gesamten Universität voranbringen“. mm

Stimme der Wirtschaft 16.08.2022

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