US-Parlamentarier fordern Freihandel mit der Schweiz

08. Oktober 2019 14:49

Washington - Insgesamt 20 Mitglieder des US-Repräsentantenhauses fordern von der US-Regierung ein Freihandelsabkommen mit der Schweiz. Die Schweiz sei die freieste Volkswirtschaft in Europa, sie finanziere mehr Forschung und Entwicklung in den USA als jedes andere Land. 

Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer soll mit der Schweiz Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen aufnehmen. Das fordern 20 Mitglieder beider Parteien des US-Repräsentantenhauses in einem Brief, den der demokratische Abgeordnete Donald Beyer verfasst hat. Trotz ihrer Kleinheit sei die Schweiz ein wirtschaftliches Kraftwerk, heisst es darin. Sie sei mit insgesamt 310 Milliarden Dollar der siebtgrösste Investor in den USA und beschäftige 750.000 Mitarbeitende. Sie zahle die höchsten Löhne aller ausländischen Investoren und finanziere in den USA mehr Forschung und Entwicklung als alle anderen Länder. Mit einem Handelsvolumen von 120 Milliarden Dollar sei die Schweiz schon heute der neuntgrösste Handelspartner der USA.

Ein Freihandelsabkommen würde amerikanischen Unternehmen Zugang zu einem Weltklasse-Markt bieten. Schweizer Konsumenten seien bereit, hohe Preise für Qualitätsprodukte zu zahlen. Die Schweiz sei die freieste Volkswirtschaft Europas und verfüge über eines der grössten Netze von Freihandelsabkommen weltweit.

„Vor allem aber hat die Schweiz bereits angedeutet, am Verhandlungstisch ein pragmatischer, effizienter und vertrauenswürdiger Partner zu sein“, schreiben die Abgeordneten. Ein Freihandelsabkommen, das beiden Seiten einen wirtschaftlichen Nutzen bringe, könne rasch und mit geringem Aufwand verhandelt werden. Die Abgeordneten fordern deshalb von Lighthizer, die Verhandlungen mit der Schweiz zu priorisieren. stk

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