Uhoo will Online-Werbung verbessern

13. Oktober 2020 12:30

Zürich - Das Zürcher Jungunternehmen Uhoo hat eine neue Lösung entwickelt, mit der sich Zielgruppen für digitale Werbekampagnen definieren lassen. Sie basiert auf Künstlicher Intelligenz, Big Data und GPS-Tracking. Das Ziel ist es, eine Alternative zu Cookies zu liefern.  

Cookies gelten derzeit als eines der wichtigsten Daten-Werkzeuge im Bereich des digitalen Marketings, schreibt Uhoo in einer Medienmitteilung. Allerdings sollen Cookies künftig abgeschafft werden. Und eine gute Alternative gibt es laut Uhoo noch nicht.

Hier setzt das Zürcher Jungunternehmen mit seiner neuen Lösung für das digitale Marketing an. Diese basiert auf Künstlicher Intelligenz, Big Data und GPS-Tracking. Dank eines virtuellen Netzes kann laut Uhoo „haargenau ermittelt werden, wer wo wohnt und arbeitet, was in einer Gemeinde gewählt wird und wie viele Supermärkte, die Sportschuhe verkaufen, sich dort befinden“. Das Verfahren zur Ermittlung dieser Daten hat Uhoo gemeinsam mit Novalytica entwickelt, einer Ausgründung aus der Universität St.Gallen mit Sitz in Bern.

Die neue Lösung soll „zielgenaue Aussagen über Standort und Präferenzen einer Region“ ermöglichen. So können Kampagnen dort geschaltet werden, wo sie auf hohes Interesse treffen.

„Die Schweiz braucht eine Lösung, die auf hiesigen Daten beruht. Ansonsten wird die Schweizer Werbewelt die nächsten Jahre Schwierigkeiten haben, akkurat und effizient Werbekampagnen zu distributionieren“, lässt sich Christoph Maag, Verlaufsleiter bei Uhoo, in der Mitteilung zitieren. ssp

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