UBS übertrifft eigene Finanzziele

26. Januar 2021 13:46

Zürich - Die UBS hat alle ihre für 2020 gesetzten Finanzziele erreicht oder sogar übertroffen. Der Reingewinn konnte im Jahresvergleich um 54 Prozent auf 6,6 Milliarden Dollar gesteigert werden. Im laufenden Geschäftsjahr legt die Zürcher Grossbank ein neues Aktienrückkaufprogramm auf.

Einer Mitteilung der UBS zufolge hat die Zürcher Grossbank im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Vorsteuergewinn in Höhe von 8,2 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 47 Prozent. Der Reingewinn fiel mit 6,6 Milliarden Dollar um 54 Prozent höher als im Vorjahr aus. Gleichzeitig konnte die Bank ihr Aufwand-Ertrags-Verhältnis im Jahresvergleich um 7,4 Prozentpunkte auf 73,0 Prozent verbessern.

Im Berichtsjahr habe die UBS zudem Nettoneugelder in Gesamthöhe von mehr als 100 Milliarden Dollar einwerben können, erläutert Ralph Hamers in der Mitteilung. „Die verwalteten Vermögen stiegen in Asset Management und Wealth Management auf den Rekordwert von mittlerweile 4,1 Billionen Dollar, die Konzernerträge nahmen um 12 Prozent zu, und die Rendite auf das harte Kernkapital betrug starke 17,6 Prozent“, wird der CEO der UBS dort zitiert. „Wir haben somit jedes unserer Wachstums- und Renditeziele erreicht oder übertroffen“. Den Aktionären der UBS soll für 2020 eine Dividende in Höhe von 0,37 Dollar pro Aktie ausgezahlt werden.

In diesem Jahr will die Grossbank ihr zu Beginn der Pandemie ausgesetztes Aktienrückkaufprogramm mit dem Rückkauf von Aktien im Wert von 100 Millionen Franken abschliessen. Zudem soll ein neues Programm im Umfang von bis zu 4 Milliarden Franken lanciert werden. Bereits im laufenden Quartal will die UBS hierbei eigene Aktien im Wert von bis zu 1 Milliarde Dollar zurückkaufen. hs

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