Trinationale Region fordert rasche Lösung mit EU

30. Juni 2021 13:20

Basel - Vertreterinnen und Vertreter der trinationalen Region Schweiz, Deutschland und Frankreich wenden sich mit einem offenen Brief an ihre Landesregierungen. Sie fordern eine rasche Lösung bei den Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU. Dafür sollen nachbarschaftliche Gespräche aufgenommen werden.

Vertreterinnen und Vertreter der trinationalen Region Schweiz, Deutschland und Frankreich sind enttäuscht über den Abbruch der Verhandlungen über ein institutionelles Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU. In einem offenen Brief fordern sie die Regierungen in Bern, Paris und Berlin auf, eine rasche Alternative zu finden. Unterzeichnet ist der Brief von Beat Jans, Regierungspräsident Kanton Basel-Stadt; Bärbel Schäfer, Regierungspräsidentin Freiburg; und Claudine Ganter, Regionalrätin der Région Grand Est.

Konkret werden die Landesregierungen im Brief aufgefordert, „umgehend“ nachbarschaftliche Gespräche aufzunehmen, um die „guten Beziehungen“ zwischen der Schweiz und der EU zu sichern. Dabei sollen sich die Landesregierungen auch mit den betroffenen Grenzregionen austauschen. Vor allem „für Bereiche, für die sich durch das Nichtzustandekommen des Rahmenabkommens Schwierigkeiten ergeben“, sollen rasch Lösungen aufgezeigt und umgesetzt werden.

Die Volkswirtschaften sowie die Wissenschaft in der trinationalen Region seien eng verflochten, wird im Brief betont. Der Abbruch der Verhandlungen betreffe die Region daher besonders stark. Sie sei auf einen „funktionierenden Arbeits-, Wirtschafts- und Lebensraum“ angewiesen. ssp

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