Trifork will auch an Schweizer Börse

04. Mai 2021 13:21

Schindellegi SZ/Zürich - Der Software-Hersteller Trifork mit Hauptsitz in Schindellegi strebt eine Doppelkotierung an der Kopenhagener NASDAQ und der Schweizer SIX an. Ausserdem hat das Unternehmen die Zürcher IT-Firma Vilea übernommen.

Die Trifork Holding AG plant einen Börsengang sowohl an die Kopenhagener NASDAQ als auch an die Zürcher SIX. Wie der Software-Hersteller am Dienstag bekanntgegeben hat, will Trifork zuerst den Börsengang in Dänemark vollziehen und danach einen Antrag auf eine Doppelkotierung in der Schweiz stellen. Das könnte den Firmenwert Unternehmensangaben zufolge auf 437 Millionen Franken heben. Auf dieser Grundlage hätten namentlich genannte Investoren bereits Aktienkäufe in Höhe von umgerechnet fast 90 Millionen Franken zugesagt.

Mit dem Erlös wolle Trifork strategische und taktische Übernahmen in seinen vier Kernmärkten Schweiz, Dänemark, Niederlande und Grossbritannien finanzieren. Ausserdem sollen bestehende Investitionen aufgestockt und Expansionen in neue Märkte geprüft werden.

Seit 2007 sei das Unternehmen jährlich im Schnitt um 23 Prozent gewachsen, heisst es weiter in der Mitteilung. 2020 hat es 115,4 Millionen Euro umgesetzt und einen bereinigten EBITDA von 17,9 Millionen erwirtschaftet. Das entspricht einer Marge von 15,5 Prozent. Für dieses Jahr peilt das Unternehmen Umsätze zwischen 140 und 150 Millionen Euro und einen EBITDA von 23,7 bis 28,5 Millionen Euro an.

Am Montag hatte Trifork offiziell mitgeteilt, die Zürcher IT-Firma Vilea mit ihren elf Mitarbeitenden übernommen zu haben. „Die Schweiz ist eines der Kernländer unserer Wachstumsstrategie“, wird dazu Trifork-CEO Jørn Larsen zitiert. „Durch den Zusammenschluss mit dem talentierten Team von Vilea können wir unsere Position im Land deutlich verbessern und ein starkes Standbein in unserem Geschäftsfeld Smart Enterprise gewinnen.“ mm

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