Tessin ist Vorbild in der Elektromobilität

19. September 2019 09:41

Bern - Der Kanton Tessin hat an der Schweizer Mobilitätsarena den Goldenen Stecker 2019 verliehen bekommen. Dieser Preis zeichnet den vorbildlichen Einsatz für die Entwicklung der Elektromobilität aus.

An der Schweizer Mobilitätsarena in Bern hat der Kanton Tessin den Goldenen Stecker 2019 erhalten. Dieser Preis wird jährlich an einen Kanton, eine Stadt oder Gemeinde vergeben. Ausgezeichnet werden damit Akteure, die sich für bestmögliche Rahmenbedingungen zugunsten der Elektromobilität in der Schweiz einsetzen. 

Wie die Tessiner Online-Zeitung tio 20 minuti berichtet, erhielt der Kanton den Preis für seine „langjährigen Bemühungen zur Förderung der Elektromobilität und seine derzeitigen Initiativen“. Der Grossversuch in der Tessiner Gemeinde Mendrisio von 1994 bis 2001 gilt als die Geburtsstunde der Schweizer Elektromobilitätsförderung.

Mit über 700 Teilnehmenden und 200 Rednerinnen und Rednern aus dem In- und Ausland ist die Mobilitätsarena die grösste Fachveranstaltung der Branche in der Schweiz. Durchgeführt wird sie von der Mobilitätsakademie des Touring Club Schweiz (TCS).

„Unsere Mobilitätsarena ist damit eine einzigartige Plattform für private und öffentliche Bestrebungen, eine sozial, ökonomisch und ökologisch nachhaltige Mobilität politisch zu fördern – und vor allen Dingen unternehmerisch erfolgreich umzusetzen“, wird Jörg Beckmann, Direktor der Mobilitätsakademie des TCS, in einer Medienmitteilung der Mobilitätsarena zitiert. Die Laudatio hielt der Tessiner CVP-Nationalrat und Swiss eMobility-Vorstandsmitglied Marco Romano. Den Preis nahm Michele Fasciana von der Fachstelle für Luft, Klima und erneuerbare Energien des Kantons Tessin entgegen. mm

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