Swisspeers will Mezzanine-Kapital standardisieren

16. August 2019 13:55

Winterthur - Swisspeers arbeitet zusammen mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) an einer Lösung, mit der Mezzanine-Kapital standardisiert werden kann. Damit könnten auch kleinere Firmen dieses Finanzierungsinstrument kostengünstig nutzen.

Firmen finanzieren sich entweder über Eigen- oder über Fremdkapital. Mezzanine-Kapital verbindet die Vorteile beider Formen, daher der Name: Mezzanine steht in der Architektur für Zwischengeschoss. Dabei leiht der Kapitalgeber Geld für einen niedrigeren Zins, als bei Fremdkapital üblich, wird aber auch am Erfolg beteiligt, ohne selber Stimmrechte zu haben. Bisher ist dieses Finanzierungsinstrument aufwendig.

Die 2015 gegründete Swisspeers AG will Mezzanine-Kapital nun so weiterentwickeln und standardisieren, „dass es für kleinere Firmen zugänglich wird zu fairen Konditionen“, schreibt Alwin Meyer, der Gründer des Winterthurer Fintech-Unternehmens, in einem Blogbeitrag. Wachstumsfinanzierungen für KMU sollen vereinfacht und als individuell zugeschnittene Lösungen ermöglicht werden. Dafür arbeitet Swisspeers im Rahmen eines Innosuisse-Projekts mit dem Institut für Financial Management der ZHAW zusammen. stk

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