Swiss Re-Studie warnt vor Klimafolgen

08. April 2020 11:33

Zürich - Extremes Wetter als Folge des Klimawandels hat auch 2019 die grössten Schäden verusacht. Einer Studie des Swiss Re Institute zufolge werden diese weiter zunehmen. Sie stellen eine erhebliche Bedrohung für die globale Widerstandskraft dar.

Einmal mehr waren 2019 extreme Wetterereignisse die primären Schadentreiber. Die zunehmende Intensität der Katastrophen werde auch in den kommenden Jahrzehnten zu höheren Schäden führen. Davor warnt die aktuelle sigma-Studie „Natural catastrophes in times of economic accumulation and climate change“ des Swiss Re Institute

Demnach erreichten die wetterbedingten gesamtwirtschaftlichen Schäden im vergangenen Jahr weltweit einen Wert von 146 Milliarden Dollar. Die versicherten Schäden beliefen sich auf 60 Milliarden Dollar. Deren Zunahme seien auf das Bevölkerungswachstum, die fortschreitende Urbanisierung und die wirtschaftliche Entwicklung zurückzuführen, heisst es in einer Medienmitteilung. Für die Zukunft stelle sie „eine erhebliche Bedrohung für die globale Resilienz“ dar.

Extreme Wettereignisse würden durch sozioökonomische Entwicklungen in den betroffenen Gebieten verstärkt. Dass der versicherte Gesamtschaden 2019 im Vergleich zum Vorjahr trotzdem um 33 Milliarden Dollar abgenommen hat, liege in erster Linien am Ausbleiben grosser und kostenintensiver Hurrikane in den USA. mm

 

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