SurgeonsLab erhält Förderung für 4D-Simulatoren

21. Januar 2021 14:42

Schlieren ZH/Bern - Das Berner Medtech-Jungunternehmen SurgeonsLab erhält vom Start-up-Förderer Venture Kick 150'000 Franken. Sie sollen bei der Entwicklung von Simulationsmodellen helfen, um die Mikrochirurgie zu trainieren.

Venture Kick fördert das medizinisch-technische Jungunternehmen SurgeonsLab mit 150'000 Franken. Der neu gegründete Start-up entwickelt und produziert laut Medienmitteilung von Venture Kick realistische, patientenspezifische Modelle und Simulationen für das Training von mikrochirurgischen Eingriffen.

SurgeonsLab verwendet medizinische Bilddaten von echten Patienten und erstellt daraus 3D-Simulationsmodelle der Kopfanatomie, die auch alle funktionellen und physiologischen Eigenschaften darstellen. Neurochirurgen nutzen diese Modelle in einem 4D-Simulator – 3D erweitert um Zeit- und Programmabläufe – und trainieren damit dann mikrochirurgische Eingriffe. Das soll helfen, um in den Operationssälen präziser arbeiten zu können.

SurgeonsLab werde die 150’000 Franken verwenden, um die Produktion von 4D-Simulatoren zu erhöhen und den frühen Markteintritt in Übersee zu beschleunigen, heisst es in der Mitteilung. Das Start-up habe bereits mehrere Vorbestellungen von Branchenführern und renommierten Operationszentren wie dem Inselspital Bern und der Harvard Medical School in den USA erhalten.

SurgeonsLab wurde Anfang Jahr von Fredrick Johnson Joseph vom Zentrum für Biomedizinische Ingenieurforschung in Bern und David Bervini, einem Neurochirurgen am Inselspital in Bern, gegründet. „SurgeonsLab als Unternehmen würde ohne den Venture Kick Prozess nicht existieren. Das Training und die Unterstützung des Venture Kick Teams haben uns in den letzten zehn Monaten geholfen, unsere Ziele im Unternehmen zu erreichen“, wird CEO Fredrick Johnson Joseph zitiert. gba

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