Start-up aus Zug lanciert digitalen Sonnenschutz

29. Juli 2022 15:02

Zug - Das Start-up Ink-U-Beta AG bringt den digitalen Sonnenschutz sun-a-wear auf den Markt. Der UV-Sensor misst die Sonnenexposition und warnt vor zu viel UV-Einstrahlung. Der kleine Sensor kann an Körper oder Kleidung getragen werden und funktioniert mit Solarzelle.

Das Start-up Ink-U-Beta AG mit Sitz in Zug bietet den UV-Sensor sun-a-wear zur Kontrolle der persönlichen Belastung durch Sonneneinstrahlung. Laut Medienmitteilung basiert der digitale Sonnenschutz auf einer an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) entwickelten Technologie. Treibende Kraft bei der Entwicklung des UV-Sensors sun-a-wear sei der Ingenieur Samuel Welten gewesen, der sein Studium an der ETH abschloss und im Bereich Sensoren und maschinelles Lernen promovierte.

„Mir war es wichtig, ein Rundum-sorglos-Gerät zu entwickeln, das nie aufgeladen werden muss. Die Entscheidung, den Sensor nicht mit einer Batterie, sondern mit einer Solarzelle zu betreiben, war nur logisch“, wird Welten zitiert. Ziel sei es gewesen, Menschen den bewussten Umgang mit der Sonne zu vereinfachen und negative langfristige Folgen wie Hautkrebs und Hautalterung einer erhöhten UV-Exposition zu mildern. Die Schweiz hat laut der Mitteilung eine der höchsten Hautkrebsraten in Europa.

Der digitale Sonnenschutz besteht aus zwei Komponenten: Dem nur 4 Zentimeter langen und mit 6 Gramm Gewicht ultraleichten Micro-UV-Sensor und einer App. Der Sensor kann an einem Band am Arm oder mit Clip an der Kleidung getragen werden. Er misst, wie stark die UV-Strahlung ist. Er ist wasserdicht und solarbetrieben und braucht deshalb nie aufgeladen zu werden. Die Messdaten werden alle paar Sekunden per Bluetooth Low Energy an die Smartphone-App gesendet. Damit können Nutzer ihre UV-Exposition zeitgleich kontrollieren, persönliche Sonnenschutzhinweise erhalten und gewarnt werden, sobald eine kritische UV-Belastung erreicht ist. gba 

Stimme der Wirtschaft 16.08.2022

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