Standort Krakau gewinnt für UBS an Bedeutung

11. November 2019 08:01

Krakau - Der Standort Krakau wird für die UBS immer wichtiger, zeigt ein Medienbericht. Er wurde 2008 geschaffen, um unternehmensinterne Dienstleistungen zu erbringen. Inzwischen werden dort auch Forschungsdienstleitungen erbracht.

Die UBS hat den Standort Krakau 2008 als erstes unternehmensinternes Dienstleistungszentrum geschaffen. Hier würden fast alle Tätigkeiten der Bank unterstützt, die nicht mit Kundenkontakten verbunden seien, wird Michal Stepien, der Polen-Chef der UBS, in einem Artikel der „Neuen Zürcher Zeitung“ zitiert. Dazu gehörten interne Revision, Rechtsdienst, Personalverwaltung, Compliance und die Entwicklung von Software. 

Die Komplexität der Aufgaben habe immer mehr zugenommen. Inzwischen ist ein lokales Team in Krakau auch Teil des sogenannten Evidence Lab der UBS. Dieses biete neuartige und relevante Datenanalysen auch für externe Kunden. „Wir beschreiten neue Wege im Research“, wird Lukasz Wita zitiert, der Leiter des lokalen Teams. „Vor zwölf Jahren wusste kaum jemand in der Bank, dass es eine Einheit in Polen gibt. Heute begegnet man uns auf Augenhöhe.“

Die UBS beschäftigt in Krakau 3500 externe und interne Mitarbeiter. Es sei ökonomisch attraktiv, in Polen tätig zu sein, wird Harald Egger zitiert, der Leiter Corporate Services der UBS. Entscheidend sei aber der Zugang zu den Fachkräften. „Wir finden IT-Experten und wissenschaftliche Mitarbeiter für quantitative Analysen“, so Egger. 

Der Standort Krakau ist für die europäischen Märkte zuständig. Hinzu kommen Dienstleistungszentren in der ganzen Welt, welche alle Zeitzonen abdecken, sowie die drei Dienstleistungszentren in der Schweiz, in Schaffhausen, Biel und Manno TI. stk

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