Smart City Winterthur erhält Schub

08. Juni 2020 09:48

Winterthur - Winterthur präsentiert vier Smart City-Projekte für 2020. Bei diesen Pilotprojekten geht es unter anderem um Massnahmen gegen Hitzeinseln im neuen Stadtteil Lokstadt und die Förderung des Fuss- und Veloverkehrs.

Die Stadt Winterthur unterstützt in diesem Jahr vier innovative Projekte zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung und der Standortförderung. Laut einer Medienmitteilung erhalten sie im Rahmen ihres Programms Smart City Winterthur eine Anschubfinanzierung und können mit Partnern umgesetzt werden.

Für ein Pilotgebiet im neuen Stadtteil Lokstadt auf dem Sulzerareal werden Klimasimulationen durchgeführt. Dabei werden städtebauliche Erkenntnisse gegen Hitzeentwicklung in Städten ortsspezifisch überprüft. Mit besser geeigneten Bodenbelägen, der Begrünung von Fassaden oder ausgleichenden Luftströmen sollen Hitzeinseln abgekühlt werden. Die Ergebnisse der Simulationen fliessen dann in die noch offenen Entwicklungsetappen der Lokstadt ein. Zudem stehen sie danach auch für künftige Baugebiete zur Verfügung.

Mit dem Projekt „Förderung von Fuss- und Veloverkehr mittels Big Data“ will die Stadt den emissionsfreien Verkehr fördern. Mittels einer App von Pro Velo Schweiz wird visualisiert, wie intensiv Wege genutzt werden und wo Optimierungsbedarf herrscht. Ausserdem sucht die Stadt Winterthur gemeinsam mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) nach den nachhaltigsten Batterielösungen für ihre elektrischen Fahrzeuge zur Kehrichtentsorgung. Und schliesslich setzt das Naturmuseum die Digitalisierung seines Naturfundbüros um. So können die kostbaren Fundstücke von Interessierten auch online und interaktiv begutachtet werden. mm

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