Sika trotzt der Pandemie

12. Januar 2021 11:44

Baar ZG - Sika hat seine Umsätze 2020 in Lokalwährungen um 3,4 Prozent auf 7,88 Milliarden Franken steigern können. Insbesondere im vierten Quartal legten die Geschäfte des Zuger Baustoffkonzerns kräftig zu. Sika rechnet mit einem überproportional gestiegenen Betriebsergebnis.

Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der Zuger Baustoffkonzern im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz in Gesamthöhe von 7,88 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum von 3,4 Prozent in Lokalwährungen. Im vierte Quartal hatten die Umsätze in Lokalwährungen gar um 5,5 Prozent zugelegt. Ein stark negativer Währungseffekt habe die Umsätze 2020 in Franken jedoch um 2,9 Prozent unter den Vorjahreswert gedrückt, erläutert Sika.

„Das Geschäftsjahr 2020 war von der weltweiten Corona-Pandemie geprägt mit zum Teil gravierenden Auswirkungen auf den Bau- und Automotive-Sektor“, wird Paul Schuler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. Sika sei es jedoch gelungen, „sich erfolgreich zu behaupten und überdurchschnittliche Ergebnisse zu liefern“. Auch für kommende Herausforderungen sieht Schuler seinen Konzern „sehr gut aufgestellt“.

Zur Wachstumsdynamik im Berichtsjahr hätten alle Marktregionen von Sika mit einem jeweils über dem Markt liegenden Wachstum beigetragen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. In der Region Europa, Naher Osten und Afrika legten die Umsätze innert Jahresfrist um 4,4 Prozent in Lokalwährungen zu. In der Region Americas wurde ein Wachstum von 1,0 Prozent realisiert. Die Region Asien und Pazifik konnte ihre Umsätze um 12,6 Prozent verbessern. Im Segment Global Business musste Sika hingegen Umsatzeinbussen von 11,2 Prozent im Jahresvergleich hinnehmen. Der Konzern führt dies auf den hohen Produktionsrückgang in der Automobilindustrie weltweit zurück.

Beim Betriebsergebnis (EBIT) rechnet Sika damit, für das Geschäftsjahr 2020 ein zur Umsatzentwicklung überproportionales Wachstum ausweisen zu können. Die entsprechende EBIT-Marge werde voraussichtlich rund 14 Prozent betragen, informiert der Konzern in der Mitteilung. Die konkreten Zahlen wird Sika auf der Bilanzmedienkonferenz am 19. Februar vorstellen. hs

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